Sprache hat die Kraft, Menschen, Kulturen und Ideen zu verbinden. Jian und Soraya (4. Klasse), Jonah (MYP 4) und Herr Rafa Zamorano Verdu, MYP-Lehrer für Geisteswissenschaften, nahmen an der ostchinesischen Vorrunde des Erzählwettbewerbs „Chinese Bridge Global Chinese Conference for Foreigners 2026“ in Jinan teil.
Im Wettbewerb mit mehr als 140 Teilnehmern aus 33 Ländern lieferten sie herausragende Leistungen ab und sicherten sich zwei direkte Aufstiegsplätze in die nächste Runde, einen Preis für herausragenden Stil sowie Teilnahmeurkunden für alle vier Teilnehmer.
Für unsere Unterstufenschülerinnen Soraya und Jian Park ging die Vorbereitung weit über das Auswendiglernen von Texten hinaus. In enger Zusammenarbeit mit Frau Apple und ihren Familien feilten sie an ihren Präsentationen, übten ihren Vortrag und achteten sorgfältig auf jedes Detail, von den visuellen Elementen bis hin zu den Kostümen. Soraya spielte einmal in einem Kulturdrama zu den Vierundzwanzig Gleichnissen der kindlichen Pietät die Rolle einer Kaiserin. Durch diese intensive Erfahrung gewann sie ein tiefes Verständnis für traditionelle chinesische Tugenden und erweiterte so ihr kulturelles Lernen über reines Buchwissen hinaus. Jian besuchte Qufu, die Heimatstadt von Konfuzius, und war tief beeindruckt von diesem Land der Weisen. Sie vergleicht Konfuzius mit einer Brücke zwischen den Kulturen Chinas und Südkoreas und verknüpft so Vergangenheit und Gegenwart.
In der Oberstufe erzählte Jonah von seinen persönlichen Erfahrungen beim Chinesischlernen und beim Umgang mit verschiedenen Kulturen. Seine Geschichte verdeutlichte, wie Sprache dazu beitragen kann, Verständnis, Freundschaft und Zugehörigkeit innerhalb einer internationalen Gemeinschaft zu fördern.
Herr Rafael bot eine einzigartige Perspektive durch eine humorvolle und zugleich berührende Betrachtung seiner Erfahrungen als frischgebackener Vater. Im Vergleich chinesischer und westlicher Erziehungstraditionen zeigte er auf, wie unterschiedliche kulturelle Praktiken oft dieselben universellen Werte wie Liebe, Fürsorge und Familie widerspiegeln.
Das Besondere an allen vier Präsentationen war ihre Authentizität. Anstatt lediglich Fakten zu präsentieren, teilten die Teilnehmer persönliche Erfahrungen und bedeutungsvolle Gedanken und erweckten so die chinesische Sprache und Kultur durch ihre eigenen Geschichten zum Leben.
An der QAIS sind wir überzeugt, dass Sprachenlernen mehr ist als bloße Kommunikation. Es geht darum, Beziehungen zu knüpfen, interkulturelles Verständnis zu entwickeln und neue Perspektiven zu entdecken. Wir sind unglaublich stolz auf alle vier Teilnehmer, die unsere Schule mit Selbstvertrauen, Neugier und Weltoffenheit vertreten haben.
Herzlichen Glückwunsch an Soraya, Jian Park, Jonah und Herrn Rafael zu ihren herausragenden Leistungen! Wir freuen uns darauf, Jonah und Herrn Rafael in der nächsten Runde des Wettbewerbs in Shanghai anzufeuern.