Die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2026 stammen aus sechs Ländern Asiens, Nordamerikas und Europas und bilden eine bemerkenswert vielfältige Gruppe. Jede und jeder bringt eine einzigartige Persönlichkeit und individuelle Leidenschaften mit, doch gemeinsam verkörpern sie die transformative Kraft der Friedenserziehung, die ihnen die gemeinsame Menschlichkeit vor Augen geführt und eine globale Perspektive entwickelt hat. Diese eng verbundene Gruppe schloss ihr Studium am vergangenen Freitag als mutige Weltbürgerinnen und -bürger ab, bereit, in ihren jeweiligen Bereichen einen Beitrag zum Wohl der Welt zu leisten.
Traditionsgemäß trug jeder Absolvent bei der Abschlussfeier eine Schärpe in einer anderen Farbe, die symbolisch für sein jeweiliges Studienfach stand. Diese Fächer repräsentieren nicht nur das, was sie studieren, sondern auch, wer sie als zukünftige Weltbürger und Gestalter des Wandels werden.
Viola trug Gold, was ihren kreativen Geist und ihre Leidenschaft für Architektur und Kunst verkörperte.
Kate, Yuna, Charlotte, Dylan und Tom trugen Rot, um ihr Engagement in den Bereichen Psychologie, Rechnungswesen & Finanzen, Unternehmensführung, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaft innerhalb von Individuen & Gesellschaften zu symbolisieren.
Kevin, Karen und Michael trugen Grün, um ihre Leidenschaft für die Naturwissenschaften und ihre zukünftigen Karrierewege in der Medizin und verwandten wissenschaftlichen Bereichen zu symbolisieren.
In seiner Keynote-Ansprache brachte Jakub Grzeszczuk die Klasse von 2026 wunderbar auf den Punkt, indem er jeden Studenten mit einem Lebewesen aus der Natur gleichsetzte und hervorhob, wie sie die höchsten Qualitäten jedes einzelnen verkörpern.
„Neun Organismen. Neun völlig unterschiedliche Überlebensstrategien. Und irgendwie eine einzige Beratungsgruppe. Obwohl ihr alle unglaublich verschieden seid … irgendwie funktioniert ihr … Manchmal wolltet ihr euch wahrscheinlich gegenseitig direkt in den Weltraum schießen. Und doch, immer wenn es wirklich darauf ankam, habt ihr zusammengehalten. Das ist selten – und wunderschön.“
Denn entgegen dem, was uns das moderne Leben manchmal lehrt, kann kein sinnvolles System in Isolation überleben – und auch Menschen nicht. Was mich an euch allen am meisten stolz gemacht hat, war nie die Tatsache, dass ihr Schwierigkeiten hattet. Es war die Tatsache, dass ihr in schwierigen Zeiten füreinander da wart. Ihr habt miteinander geredet, euch gegenseitig unterstützt und um Hilfe gebeten.
Entscheidend ist nicht, ob man immer die richtigen Antworten kennt. Entscheidend ist, ob man neugierig genug bleibt, um weiterhin Fragen über die Realität, die Menschen und sich selbst zu stellen.“
Herzlichen Glückwunsch, Klasse 2026!